Zusammenarbeit sichert Qualität beim Bau von Hybridtürmen
„Windenergie ist ein Zukunftsmarkt. Die Nachfrage wächst, unser Auftragsvolumen steigt rasant über die letzten Jahre. Wir wollen aber nicht nur mehr Türme bauen, sondern unserem Anspruch als Technologieführer weiterhin gerecht werden. Das bedeutet für uns die Sicherstellung, dass unsere Türme langlebig, ökologisch und wirtschaftlich sind. Deshalb setzen wir auf verlässliche Partner und hochwertige Materialien“, betont Stefan Braun, kaufmännischer Leiter der Max Bögl Wind AG. „Die neue Kooperation ist auf mehrere Jahre angelegt, unsere gemeinsamen Ansprüche sind klar definiert: Qualität, Liefersicherheit und technologische Weiterentwicklung. Für diese
Leistungsversprechen steht die DWK» führt Joerg Disteldorf, Personalvorstand der Saarstahl Aktiengesellschaft und verantwortlicher Vorstand für DWK, aus.
Spannstahldraht als wichtiges Element der Turmsicherheit
Bei den Hybridtürmen von Max Bögl besteht der obere Turmteil aus Stahl, der untere bis zu 120 Meter hohe Teil aus umweltfreundlichem Beton. Die Festigkeit und die Qualität des Spannstahldrahts sind bestimmend, um die Stabilität des Betonturms zu gewährleisten. Das Unternehmen fertigt bis zu 35 einzelne Ringe aus Umweltbeton und setzt sie mit trockener Fuge übereinander. Um die notwendige Stabilität dafür zu erreichen, stellt Max Bögl Spannglieder her und spannt den Betonturm damit vor. Diese Vorspannung ist der effizienteste Weg, um die hohen Lasten der Anlagen über den Betonturm abzutragen. Für die Herstellung der Spannglieder nutzt Max Bögl seit über zehn Jahren den Spannstahldraht von DWK.
„Auch wenn dieser Draht einen unscheinbaren Eindruck macht, er ist entscheidend. Die langjährige Zusammenarbeit mit DWK hat gezeigt, dass wir uns auf eine gleichbleibend hohe Materialqualität verlassen können. Deshalb ist für uns klar: Mit dieser Partnerschaft schaffen wir auch in Zukunft die Weichen, um den Windenergieausbau in Deutschland voranzutreiben“, sagt Stefan Braun.
200 Kilometer Spannstahldraht pro Turm – Bedarf steigt
Ein Hybridturm hat bis zu 24 Spannglieder. Um sie zu fertigen, werden rund 200 Kilometer Spannstahldraht verbaut. Max Bögl plant, in Zukunft noch höhere Türme zu bauen. Damit wächst in den kommenden Jahren der Bedarf an Spannstahldraht. Mit der Verlängerung der Kooperation ist deshalb ein größeres Produktionskontingent verbunden. Davon profitieren beide Seiten. „Die langfristige Zusammenarbeit gibt uns die Planungssicherheit, weiter gezielt in neue Produktionsanlagen zu investieren“, erklärt Joerg Disteldorf, „So stellen wir sicher, dass unsere Technik auf dem neuesten Stand bleibt und wir als DWK zum Ausbau regenerativer Energieformen und zur Energiesicherheit in Europa entscheidend mit beitragen können.“



Gemeinsam stark für die Energiewende: v. l. Sebastian Weizer (Zentralbereichsleiter Komponenten-Produktion, Max Bögl Wind AG), Josef Knitl (Vorstand, Max Bögl Wind AG), Jörg Disteldorf (Personalvorstand der Saarstahl Aktiengesellschaft und verantwortlicher Vorstand für DWK), Tobias Thumann (Leiter Einkauf, Max Bögl Wind AG), Stefan Braun (Kaufmännischer Leiter, Max Bögl Wind AG), Andreas Huf (Geschäftsführer DWK Drahtwerk Köln GmbH), Dr. Nadine Artelt (Sales Director Saarstahl AG)
Bildnachweis: Max Bögl Wind AG
