Der Hybridturm Bögl besteht aus den zwei Komponenten Beton und Stahl. Je nach Nabenhöhe der Turbine kann allein der Betonturm – der aus bis zu 35 einzelnen Ringen zusammengesetzt wird – eine Höhe von bis zu 110 Metern erreichen. Die von den Kranen zu hebenden Ringe verfügen über ein Einzelgewicht zwischen ca. 28 und 60 Tonnen. Die Höhe der Ringe beträgt 2,8 m und der Durchmesser zwischen 4 und 12 Metern.
Schnelle und flexible Umsetzung zwischen den Projekten
Beim LTM 1750-9.1 Mobilkran handelt es sich um ein für den Hybridturm Bögl ideales Gerät. Der Kran ist gut montierbar und demontierbar und eignet sich damit bestens für eine flexible und schnelle Umsetzung zwischen den Projekten. Die Gesamtlast des LTM 1750-9.1 verteilt sich auf 9 Achsen, was den Transport zudem vereinfacht. Durch den 52 m langen Teleskopausleger in Verbindung mit den unterschiedlichsten Konfigurationen an Gitterspitzen ist das Gerät darüber hinaus in der Lage, schwere Lasten in bis zu 152 Meter Höhe zu heben.
„Für den Ausbau der Windenergie werden neue Wege und Technologien benötigt. Mit unserem firmeneigenen Know-how und unserer Wertschöpfungstiefe in Kombination mit zuverlässigen Partnern sind wir für die anstehenden Herausforderungen bestens gerüstet. Auch in Zukunft freuen wir uns auf eine weitere und intensivere Zusammenarbeit mit Liebherr, wenn es darum geht, die Grundsätze des industriellen Bauens künftig auch auf den Betonturmbau anzuwenden. Dabei soll der Kran eine entscheidende Rolle in der Datengewinnung und -verarbeitung spielen“, so Stefan Bögl, Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl.

Mit dem Erwerb von fünf neuen Mobilkranen für den firmeneigenen Fuhr- und Gerätepark investiert die Firmengruppe Max Bögl in den Ausbau der Windenergie. Die Kooperation besiegeln Stefan Bögl (4. von rechts), Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl, und Christoph Kleiner (4. von links), Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-Werk Ehingen GmbH, mit einem Handschlag.
Bildnachweis: Liebherr GmbH
