IM FOKUS

Infrastrukturprojekte in den Niederlanden

Komplexes Bauen über und unter Wasser

 

Seit knapp 18 Jahren ist Max Bögl mit operativem Sitz in Amsterdam in den Niederlanden aktiv. Zusammen mit örtlichen Partnern realisierten wir in dieser Zeit eine Vielzahl anspruchsvoller Großprojekte in der Infrastruktur und im Hochbau. Neben Tunneln und Tiefgaragen zählen insbesondere die Rohbauten der drei unterirdischen U-Bahnhöfe und des Fletcher Hotels in Amsterdam, der Neubau der IJsselbrücke Hanzeboog bei Zwolle und die Errichtung der Stadsbrug Nijmegen über die Waal zu den herausragenden Baumaßnahmen. Für die Realisierung der beiden Brücken erhielt Max Bögl Nederland den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis und zweimal den Niederländischen Stahlbaupreis.

 

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Anwohnertiefgarage Josephsplatz
13.04.2017

Anwohnertiefgarage Josephsplatz

Anspruchsvoller Tiefbau in Münchens Untergrund

Erst trieb die Planung einer Tiefgarage am Josephsplatz die Anwohner auf die Bäume, dann arbeiteten sich die Baugeräte unter massiven Bürgerprotesten Meter um Meter in die Tiefe. Im April 2016, drei Jahre nach Baubeginn, konnte das Bauprojekt in der Maxvorstadt mit einjähriger Verspätung fertiggestellt werden. Entstanden ist ein neu gestalteter, attraktiver Freiraum auf dem Deckel der Tiefgarage, in der 265 Autos unterirdisch auf vier Geschossen Platz finden.

Den Auftrag für den Bau der zylindrischen Rampengarage mit 48 Metern Durchmesser erhielt Max Bögl im Januar 2013 von der Landeshauptstadt München. Neben den Spezialtiefbau- und Rohbauarbeiten führte die Firmengruppe auch die Kanalbau-, Abdichtungs-, Gussasphalt-, Schlosser- und Beschichtungsarbeiten durch. Die Tiefgarage schraubt sich wie eine überdimensionale Spindel bis zu 17 Meter tief in den Boden. Lediglich das Zufahrts- und Aufzugsbauwerk ist an der Oberfläche zu sehen. In der dreigeschossigen Technikzentrale, die sich im Zentrum der Parkspindel befindet, sind die Lüftung, die Sprinkleranlage und die Elektrik untergebracht.

Mehr erfahren Sie im Kundenmagazin, Ausgabe Frühjahr 2017 auf Seite 16.