2008

Firmengruppe Max Bögl modernisiert Leverkusener Fußballarena.
Ende März 2007 stimmt der Vorstand der Bayer AG den Plänen seiner Tochtergesellschaft Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH zu. Noch im selben Jahr beginnt Mitte Dezember mit dem Rückbau der Westtribüne der moderne Ausbau der BayArena. Verantwortlich für die Erweiterung der Fußballarena auf knapp 30.000 Zuschauer ist die Firmengruppe Max Bögl in Arbeitsgemeinschaft mit Köster AG. Die Firmengruppe ist dabei zuständig für den Neubau des Daches. 
Die für Zuschauer markanteste Veränderung ergibt sich mit dem Bau des neuen kreisrunden Stadiondaches, das mit einem Durchmesser von 215 m weit über den ausgebauten Tribünenbereich hinausragt und so den Zuschauern auch vor dem Stadion Schutz vor Regen bietet. Die Tragkonstruktion des Daches beruht auf dem Prinzip des Speichenrades und ist damit dem Dach der Commerzbank-Arena in Frankfurt ähnlich, das Max Bögl anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erbaut hat. Insgesamt liefert die Firmengruppe für die BayArena über 2.800 to Stahlkonstruktion und fast 10 km Stahlseile, die bis zu 70 mm dick sind. Als Dacheindeckung wird ein von Bayer eigens für Großdächer entwickeltes Dreistegplatten-System der Marke Makrolon eingebaut. Das annähernd 28.000 m² große Stadiondach ist weltweit das erste Dach mit diesem neu entwickelten Dachsystem.

 

Aus Ingenieur- und Verkehrwegebau wird Infrastruktur.
Die Zusammenlegung von Ingenieurbau und Tiefbau zum Geschäftsbereich Infrastruktur wird zum 1. März 2008 vollzogen.
Bild GF Infrastruktur: Johann Heß und Ludwig Kienlein (rechts)

 

Ausstellungsstück findet Platz auf Max Bögl-Firmengelände.
Sechs Jahre lang diente eine Hälfte des Transrapid TR07 am Munich Airport Center als Informationszentrum, um Fluggästen aus aller Welt die geplante Anbindung an den Hauptbahnhof vorzustellen. Nach dem Scheitern des Münchner Transrapid-Projekts ist die TR07-Sektion Ende Mai in Sengenthal als Symbol unserer Innovationskraft eingeschwebt.

 

Auszeichnung für Dreiländerbrücke.
Mitte März findet im Audimax der TU Dresden vor rund 1.200 Gästen die Preisverleihung zum Deutschen Brückenbaupreis 2008 statt. Preisträger in der Kategorie "Fuß- und Radwegbrücken" ist die Dreiländerbrücke über den Rhein zwischen Weil am Rhein und dem elsässischen Huningue.

 

September
Urkunde für FF Bögl Fertigteilweiche.
Der qualitative und zeitliche Bauvorteil der innovativen Lösung FF Bögl Fertigteilweiche ist explizit hervorzuheben. Durch die Herstellung im Fertigteilwerk unter Einsatz modernster Maschinentechnik wird eine im Betonbau bis dato unerreichte Präzision und Qualität erzielt. Mittels Datenvernetzung zwischen dem Weichen- und Fertigteilproduzenten wird, unter Einbeziehung der Kundenanforderung und des Kundenwunsches, der Grundstein für den Erfolg gelegt.


Oktober
European Steel Bridges Award 2008 for the construction Tri-Countries Bridge, Rhine River, France-Germany.
Die asymmetrische Bogenbrücke in Stahlbauweise wurde im Jahr 2006 innerhalb von zehn Monaten erbaut. Das Gesamtgewicht beträgt über 1.000 to. Die Dreiländerbrücke wurde bereits mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Brückenbaupreis 2008 sowie mit der höchsten internationalen Auszeichnung, der Arthur G. Hayden-Medaille.

 

Mit Highspeed auf Chinas modernster Bahnstrecke.
27 Monate Planungs- und Bauzeit, 115 km Streckenlänge, nur 30 Minuten Fahrzeit: Mit der feierlichen Einweihung und Inbetriebnahme der ersten Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Peking und Tianjin im Beisein von hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft läutet China Anfang August ein neues Zeitalter für Hochgeschwindigkeitsstrecken im Bahnbau ein. Johann Bögl, Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl, ist zu den Feierlichkeiten persönlich vor Ort. Am 1. August, rechtzeitig zu den Olympischen Spielen 2008, wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Peking und Tianjin ihren regulären Betrieb aufnehmen, wobei die Fahrgäste bei Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h die Fahrt mit höchstem Komfort genießen können.

 

Am 6. Dezember 2008 wird die Handballhalle in Varaždin, Kroatien eingeweiht. Feuertaufe ist im Januar 2009 die Handball-WM.