2006

Am 21. März 2006 wäre Max Bögl, Firmengründer und Ehrenbürger der Gemeinde Sengenthal, 100 Jahre alt geworden. Durch seine Innovationskraft und sein unternehmerisches Geschick in der schwierigen Vor- und Nachkriegszeit legte der gelernte Maurermeister über Jahrzehnte hinweg den Grundstein für viele Tausend gesicherte Arbeitsplätze.

 

Nach erfolgreichen Tests wird Mitte Mai die ICE-Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt mit einer VIP-Fahrt eingeweiht. Als Fahrweg wurde im Los Nord die Feste Fahrbahn System Bögl eingebaut. Die Firmengruppe Max Bögl war ebenfalls an Erdbau, Gründung und am Tunnelbau der Trasse maßgeblich beteiligt.

 

Mit einer spektakulären Lichtshow aus Feuerwerk, Scheinwerfern und Bildschirmen wird Ende Mai vor 100.000 Menschen der neue Berliner Hauptbahnhof eingeweiht. Unter maßgeblicher Beteiligung der Firmengruppe Max Bögl kann Europas größter Kreuzungsbahnhof – ein rund 700 Millionen Euro teures Wunderwerk der Technik – nach zehn Jahren Bauzeit in Betrieb gehen.

 

Rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft wird Ende Mai der U-Bahnhof Marienplatz eröffnet, das bis dato technisch anspruchsvollste Projekt in Münchens U-Bahn-Geschichte. Im Zuge der Bahnsteigerweiterung unter dem Rathaus, bei der die Entlastungstunnel unter einem Vereisungsschirm bergmännisch vorangetrieben wurden, waren verschiedenste Unternehmensbereiche und Fachabteilungen der Firmengruppe Max Bögl beteiligt.

 

Freundlichkeit, Fröhlichkeit und Kreativität werden an allen Orten gelebt – ob zu Hause vor dem Fernseher, beim Public Viewing an öffentlichen Plätzen oder in den zwölf WM-Stadien. Für deren teils aufwendigen Neu- oder Umbau werden rund 1,5 Milliarden Euro investiert, weitere 3,7 Milliarden Euro fließen in die Infrastrukturmaßnahmen. Eine Gesamtinvestition, die sich dank der nahezu 100-prozentigen Stadionauslastung nicht nur an den Austragungsorten in München, Frankfurt und Köln positiv auswirkt. Seien Sie willkommen in den Fußballarenen, für deren Neubau die Firmengruppe Max Bögl gesamtverantwortlich (Köln, Frankfurt) bzw. maßgeblich (München) beteiligt war, und genießen Sie noch einmal die tolle Stimmung der besten Weltmeisterschaft aller Zeiten.

 

Die Montage der 2. Strelasundquerung geht mit der Errichtung der markanten, 128 m hohen Pylone der Schrägseilbrücke in die entscheidende Phase. Die Abspannseile erreichen Längen von 43 bis 176 m.

 

Mit 344 und 357 km/h überbietet die Mehrsystemlokomotive "Taurus III" Anfang September gleich zweimal den 1955 in Frankreich aufgestellten Geschwindigkeitsrekord für Elektroloks. Wie geschaffen für den neuen Weltrekord auf der ICE-Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt sind dabei die im Los Nord verlegten Gleistragplatten des Systems Feste Fahrbahn Bögl.