1990-1961

1964
Ein modernes Rohrwerk wird in der Schlierferhaide gebaut. Gleichzeitig wird der erste Transportbeton ausgeliefert.

 

1966
In Sengenthal wird eine moderne Kirche mit frei stehendem Glockenturm errichtet. Die Seitenwände des kubischen Baukörpers werden vor Ort liegend als Fertigteile hergestellt und unter dem, auf einem Lehrgerüst bereits hergestellten Dach eingebaut.

 

1967
Es werden die ersten großen Betonfertigteile hergestellt.

 

1968
Der erste Autokran vom Typ Gottwald 20 to wird beschafft. Zum heutigen Zeitpunkt verfügt die Firma über acht moderne Autokrane mit bis zu 400 to Traglast.

 

1970
Die erste Fertigteilbrücke in Kleinalfalterbach bei Neumarkt wird mit einer Spannweite von 24 m erstellt. In den nächsten 30 Jahren werden insgesamt über 900 Brücken mit Spannweiten bis zu 200 m und Gesamtbauwerkslängen von 1.500 m gebaut.

 

1971
Es werden mehrere Abschnitte der Universität Regensburg gebaut. Begonnen wird mit dem Fachbereich Mathematik.

 

1973
Max Bögl sen. übergibt seinen beiden Söhnen Max und Hans Bögl das Unternehmen.

 

1974
Max Bögl sen. wird am 21. Mai in der Münchner Residenz durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. H.c. Alfons Goppel der Bayerische Verdienstorden verliehen. Es werden die Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG und die erste Niederlassung der Firma in Erlangen gegründet.

 

1975
Der Firmengründer Max Bögl sen. stirbt am 14. Mai völlig unerwartet an den Folgen eines Herzinfarktes. Das Unternehmen wird nun von seinen beiden Söhnen Max und Hans Bögl weitergeführt. In diesem Jahr erreicht die Firma Max Bögl erstmals mit über 1.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 100 Millionen DM.

 

1980
Die Firma Max Bögl ist wesentlich am Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals mit Asphaltabdichtungen und drei Schleusen mit Hubhöhen bis zu 24 m beteiligt.

 

1985
Mit der Hangbrücke Kinding der BAB 9 München–Nürnberg wird die längste Brücke Bayerns in Fertigteilbauweise erstellt.

 

1986
Es wird ein neuer Standort in München gegründet.

 

1988
Erstmals wird ein Umsatz von 500 Millionen DM erreicht. Der Mitarbeiterstamm wächst auf 2.500 Beschäftigte.

 

1990
Die Firma Max Bögl expandiert in die neuen Bundesländer. Es erfolgt die Gründung eines Straßenbauunternehmens und eines Hartsteinwerkes in Elterlein im Erzgebirge. Mit der Errichtung einer Stahlbaufertigung am Stammsitz in Neumarkt beginnt die Stahlbauproduktion für den schweren Industrie- und Brückenbau.